Politischer Aschermittwoch vor ausverkaufter Halle ein voller Erfolg
Mehr als 1000 Gäste sind zum Politischen Aschermittwoch der CDU nach Trier gekommen – die Europahalle damit restlos voll. Neben CDU-Landeschef und Spitzenkandidat Gordon Schnieder sorgte der Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzler Friedrich Merz, für eine großartige Stimmung. Die Pflöcke für die bevorstehende Landtagswahl sind eingeschlagen.
Dabei gehe es, so Gordon Schnieder, um nichts weniger als die Zukunft des Bundeslandes: „Ich will ein wirtschaftsstarkes und sicheres Rheinland-Pfalz. Ein Land mit den besten Bildungschancen für unsere Kinder. Ein Land, das funktioniert!“ In seiner rund 30-minütigen Rede übte Gordon Schnieder deutliche Kritik an der Wirtschaftspolitik der SPD-geführten Landesregierung. Warme Worte aus der Staatskanzlei reichten nicht aus. „Wir müssen hart für die Unternehmen arbeiten, die jeden Tag in unserem Land Verantwortung tragen! Wenn es aber ernst wird, dann entscheidet sich Alexander Schweitzer nicht für Standortpolitik, sondern für grüne Symbolpolitik“, warf Schnieder dem Amtsinhaber vor. Der Fokus müsse auf günstiger Energie und schnelleren Genehmigungsverfahren liegen – nicht auf ideologischen Sonderwegen wie dem Klimaschutzgesetz. „Wer SPD wählt, bekommt am Ende eine linke Wirtschaftspolitik“, warnte Schnieder. Eine reale Gefahr, denn zu einer möglichen rot-rot-grünen Koalitionsoption schweigt der Ministerpräsident sich weiter aus.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zur Unterstützung der rheinland-pfälzischen CDU extra seinen traditionellen Auftritt in Thüringen abgesagt und schwor in Trier die begeisterten Anhänger ein: „Ich möchte, dass wir in Rheinland-Pfalz eine CDU-geführte Landesregierung haben, die mit einer klaren Meinung unsere Arbeit im Bund unterstützt. Deswegen ist es so wichtig, dass wir einen Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz haben und mit Gordon Schnieder den nächsten Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz stellen.“
Es war bereits der dritte Auftritt des Kanzlers vor der Wahl in Rheinland-Pfalz. Auch zum Wahlkampfabschluss in vier Wochen wird Friedrich Merz wieder dabei sein.
Vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und Sicherheit kämpft die Union am 22. März für den Regierungswechsel. „Am Wahltag ist nicht alles vorbei, dann fängt unsere Arbeit erst an!“



