Region Nürburgring beklagt zunehmendes Rowdytum
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Guido Nisius, und der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Orthen haben in der vergangenen Woche mit Verkehrsminister Achim Schwickert über die verkehrliche Situation rund um den Nürburgring diskutiert. In einem Schreiben an Verkehrsminister Schwickert hatte die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Adenau, namentlich ihr Vorsitzender Christof Wehren, um Unterstützung des Landes gebeten.
Die große Mehrheit der Besucher im Adenauer Land verhalte sich verantwortungsvoll. Doch immer mehr sogenannte Motorsporttouristen verlagerten die Rennstrecke auf öffentliche Straßen, ja sogar innerörtliche Bereiche rund um den Nürburgring. Die Lage werde immer gefährlicher und die Region zur Ersatzrennstrecke. Das Schreiben haben Bürgermeister Guido Nisius (CDU) und der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Orthen zum Anlass genommen, die Situation mit Innen- und Verkehrsminister Achim Schwickert in Mainz zu besprechen. Dabei betonte Nisius, dass die Polizei aktuell zwar hoch engagiert das Thema angehe. Doch reichten die verfügbaren Mittel offenbar nicht aus. Die Beteiligten, unter ihnen auch Mitarbeitende des Ministeriums und der Leiter der Polizeidirektion Mayen, Ralf Durben, diskutierten verschiedene Möglichkeiten der Problemlösung.
Dabei wurde auch die von Christof Wehren vorgeschlagene Reaktivierung der Idee einer Modellregion Nürburgring/Eifel thematisiert. In Zusammenarbeit aller rund um den Nürburgring agierenden Institutionen wie Verbandsgemeinde, betroffene Ortsgemeinden, Polizei, Nürburgring GmbH, Landesbetrieb Mobilität und Bürger soll ein Maßnahmenpaket entwickelt werden, um gemeinsam und mit Unterstützung des Landes die Situation zu verbessern. Der rehinland-pfälzische Innenminister Schwickert, Guido Nisius und Guido Orthen waren sich einig, dass aufgrund eines jetzt auszuarbeitenden Konzepts Maßnahmen ergriffen werden können. Nisius und Orthen fahren also mit Hausaufgaben zurück, die es jetzt zu erledigen gilt. Ziel bleibt es, zur kommenden Saison am Nürburgring einen wesentlichen Schritt weiter zu sein, um die Region sicherer zu machen.



